Eyjafjallajökull

Semesterprojekt Gestaltung im Raum | Sommersemester 2014 | Dozentin: Prof. Claudia Frey
2014

»Gelebter Raum besteht aus einen Vielzahl verschiedener Raumstrukturen, in denen wir uns zugleich aufhalten …« (Franz Xaver Baier) Die Komplexität von Raum zu verstehen und sich unserer Wahrnehmung dessen bewusst zu werden ist Voraussetzung für unsere gestalterische Arbeit. Einleitend führen wir uns die Bandbreite gestalteter, kommunikativer Räume vor Augen. Für die Projektarbeit entwerfen wir im ersten Schritt dreidimensionale Modellskizzen zu verschiedenen Begriffen. Die Variationen sind Inspiration für Ihre Projektidee und das Thema. Sie entwickeln ein Konzept, das die gefundenen Inhalte vermittelt und gestalten auf dieser Basis eine räumliche Installation oder eine kleine Ausstellung. Spannende Fragen sind z.B., wie Typografie, Zeichen, Farben und Formen eine inhaltliche Aussage im Raum unterstützen. Sie können Ihre Wahrnehmung von Dreidimensionalität und Raum schulen, variieren und experimentieren. Am Schluss steht die gemeinsame Dokumentation der Projektergebnisse sowie deren Präsentation für die Semesterausstellung.

In meinem Projekt möchte Ich mich mit dem Ausbruch des Eyjafjallajökull im Jahr 2010 beschäftigen.
 
Es soll weniger um den Ausbruch und den Ausbruchvorgang an sich gehen sondern mehr gezeigt werden welche enormen Folgen diese Naturkatastrophe mit sich gebracht hat - sowohl Regional als auch Global. Dabei soll den Menschen bewusst gemacht werden welche Kräfte die Natur hat und wie hilflos wir oftmals dagegen sind.
 
Der Aufbau der Ausstellung soll an die natürlichen Umstände angelehnt sein und vor allem die Enge und Eingeschränktheit vermitteln, um mit den Gefühlen der Betrachter zu spielen und ihnen das Thema eindrücklich und mit einer gewissen Spannung näher bringen.
Dabei soll ein Halboffener (Rund)gang im Freien den benötigten Raum bieten. Im Prinzip ein begehbarer Zeitstrahl.
 
Ein geeignetes Umfeld für diese Ausstellung wäre beispielsweise ein Besucherzentrum in Island in der Nähe des Vulkans um dort interessierten Touristen viele Informationen bereit zu stellen.
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